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News Mai 2017 - Vorteile statt Vorurteile bei Holz und Pellets

Weder wirken Holzheizungen negativ auf die Staubentwicklung ein noch ist das Holzvorkommen für Brennstoff in Deutschland zu gering, schreibt die System Sonne aus Rottenacker. Dies seien nur zwei der Vorurteile, die der Agraringenieur und Spezialist für Biomasseheizungen Andreas Groll bei seinem Vortrag in Rottenacker am Donnerstag, 27. April, widerlege. Nachweislich werde seit Jahrzehnten weniger Holz geschlagen als nachwächst. Der Holzvorrat nehme kontinuierlich zu und sei dank ökologischer Waldwirtschaft auch zukünftig ausreichend verfügbar. Andreas Groll ist Dozent an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg und Spezialist für Biomasseheizungen. „Es ist Unsinn, dass Deutschland Pellets importieren muss. Im Gegenteil: Deutschland ist europaweit Pelletproduzent Nummer eins“, belegt Groll und räumt mit diesen und weiteren Vorurteilen auf.
Quelle Südwest Presse

News April 2017 - Günstig und sauber heizen mit Pellets oder Hackschnitzeln

Im Vergleich zu Erdgas sind Holzpellets ein günstiger Brennstoff. Wohnungsunternehmen sollten das Heizen mit den kleinen Presslingen ins Kalkül ziehen, sofern Nahwärmesysteme zu modernisieren sind. Der saubere Betrieb von Pelletkesseln ist auch eine Frage von Transport und Lagerung. Die Fachzeitschrift IVV beschreibt, wie auf diesem Holzweg möglichst wenig Staub entsteht.

Nach Angaben der Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) wurden im Jahr 2015 erst 13,2 Prozent des gesamten Verbrauchs am Wärmemarkt durch regenerative Quellen abgedeckt. Es sind enorme Ausbaupotenziale vorhanden. Ganze Siedlungen und Stadtteile können über Nahwärmenetze effizient mit Wärme aus Biogas oder Holz versorgt werden. Die Solarthermie punktet weiterhin bei der Erwärmung von Trinkwasser im Privathaus.
Quelle Vermieter-Ratgeber

News März 2017 - Pellets tanken für jedermann

Benzin oder Diesel tanken an der Säule? Kennt man. Aber Pellets? Auch das geht, am neuen Pellet-Automaten in Lahr. Es funktioniert kinderleicht - unter einer Bedingung.

Denn die Mindestabgabemenge beträgt 20 Kilo. Entsprechend groß muss das Behältnis sein für die Pellets. Vierzehn Meter hoch ist der Pellets-Silo auf dem Grundstück der Tankstelle Günther an der Einfahrt zum Lahrer Flugplatzgelände. Tanken kann man hier, sein Auto waschen und - wenn man das will - nebenbei auch für 255 Euro eine Tonne Holzpellets kaufen. Verwirklicht wurde das Projekt Pellets-Automat gemeinsam mit einer Firma aus der Pfalz. Die Firma hat lediglich 25.000 Euro investiert in die Infrastruktur auf dem Gelände, die 150 000 Euro teure Anlage gehört den Pfälzern.

Pellets-Automat noch weitgehend unbekannt

Die Geschichte mit dem ersten Pellets-Automaten in Baden-Württemberg muss sich erst richtig rumsprechen in der Gegend, dann werden auch immer mehr Menschen kommen, um sich die Pellets direkt und unkompliziert selbst abzuholen.
Quelle SWR aktuell

News Februar 2017 - In Wismar boomt die Produktion wieder

Vor genau einem Jahr beantragte der Brennstoffhersteller German Pellets Insolvenz. Nun läuft die Produktion in Wismar wieder auf Hochtouren. Grund für den Boom ist nicht nur der lang anhaltende Winter.

Vor genau einem Jahr beantragte der Brennstoffhersteller German Pellets Insolvenz. Nun läuft die Produktion in Wismar wieder auf Hochtouren. Grund für den Boom ist nicht nur der lang anhaltende Winter.
Quelle Handelsblatt

News Januar 2017 - Mobiler Pellet-Vollernter aus Österreich

Zur Agritechnica 2015 stellte Krone mit dem Premos den ersten mobilen Pelletierer vor. Jetzt kommt Konkurrenz aus Österreich: der Schaider Pelletec D 8.0 mit 600 PS für 500.000 Euro.

Bisher wurde Biomasse am Feld gemäht und gepresst, danach in ein Pelletswerk transportiert. Die Ballen wurden dort aufgerissen und aufbereitet, schließlich pelletiert und gelagert.

Krone stellte mit dem Premos schon zur Agritechnica 2015 einen anderen Weg vor: eine mobile Pelletieranlage, die direkt am Feld Pellets presst.

Nun stellt der österreichische Hersteller Schaider seinen Pelletec D 8.0 vor, der Pellets ebenfalls mobil, oder aber stationät presst. Bis zu 8 Tonnen Biomasse sollen pro Stunde zu gebrauchsfertigen Pellets verarbeitet werden. Pelletieranlage und Zusatzgeräte für 700.000 Euro.

Die im Schaider Pelletec D 8.0 erstmals verwendete, patentierte Technik und das Symmetric Double Ring-System (SDR) ermöglichen es laut Schaider, den Energieeinsatz für den Prozess auf unter 3 Prozent zu senken. Dazu komme noch das Einsparungspotenzial durch geringere Transport- und Lagerkosten im Verhältnis zum Ausgangsmaterial. So berechnet Schaider, dass sich die Anschaffung der Erntemaschine (Kaufpreis etwa 500.000 Euro, inkl. Peripheriegeräte etwa 700.000 Euro) bereits in knapp zwei Jahren amortisiert. Basis sind 1.000 Betriebsstunden jährlich und ganzjährige Verfügbarkeit.
Quelle: Agrarheute

Weihnachten 2016

Friz Walter Kaminofenshop wünscht allen Kunden
ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Josef Walter und Manfred Friz

 

News November 2016 - Holz für die Heizung kaufen

Wenn die Pelletheizung Wärme spenden und das Kaminfeuer prasseln soll, dann muss auch genügend Holz im Haus sein. Online-Angebote sind oft günstig, aber nicht immer gut. Die kalte Jahreszeit hat begonnen. Zeit, den Kamin winterfest zu machen. Was Besitzer von Kaminen und Pelletöfen jetzt beachten sollten.

Holzpreis niedrig
Wegen des niedrigen Ölpreises haben viele Menschen in den vergangenen Wintern wieder häufiger mit Öl geheizt. Dadurch ist die Nachfrage nach Brennholz gesunken, zudem wurde - wegen der milden Winter - weniger Holz gebraucht. Die Folge: Der Preis ist vergleichsweise niedrig. Grundsätzlich gilt: Wer früher für den Winter Holz hortet, kann Geld sparen. Im Winter sind die Preise für Holz höher als in wärmeren Jahreszeiten. Also besser jetzt kaufen als mitten im Winter.

Pellets-Preise schwanken
Auch bei Pellets gilt: Im Sommer sind die Holzscheite etwas billiger als im Winter. Im Internet gibt es – ähnlich wie für Versicherungen oder Hotelzimmer – Vergleichsportale, die den günstigsten Händler empfehlen. Das lohnt sich. Bei unserer Stichprobe war die Preisspanne sehr groß. Während der billigste Händler 190 Euro pro 1.000 Kilogramm verlangte, nahm der teuerste fast 300 Euro. Der Verein "Deutsches Pelletinstitut" veröffentlicht regelmäßig Durchschnittspreise, an denen man sich orientieren kann.
Quelle: WDR

News Oktober 2016 - Heizölpreise steigen, Pellets sind günstiger

Das verfeindete Öl-Kartell hat sich geeinigt - zum Nachteil für die Verbraucher: Die Rohölpreise steigen, auch Heizöl wird teurer. So spart man beim Kauf von Öl, Gas, Holzpellets oder Kaminholz.

Die Pellet-Preise sind im vergangenen Monat leicht gestiegen. Holz-Pellets kosten aber insgesamt immernoch deutlich weniger als letztes Jahr. Auch Pellet-Heizer können mit Sammelbestellungen Geld sparen - wenn sie sich mit Gleichgesinnten im Umkreis von 30 Kilometern zusammentun. Bei anderen Holz-Brennmaterialen - also Hackschnitzel, Briketts oder Kaminholz - sind die Preise relativ stabil. Es gibt allerdings weiterhin große Preisunterschiede zwischen waldreichen und waldärmeren Gebieten: Wer weit weg vom Holz wohnt, zahlt mehr für seine warme Hütte.
Quelle: SWR info

News September 2016 -PEFC-Siegel für Pellets „made in Erndtebrück“

Schameder. Der Rohstoff Holz fürs Pelletwerk im Indu-Park Wittgenstein kommt nachweislich aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Ein wichtiges Signal an die Kunden.

PEFC-Siegel für Pellets „made in Erndtebrück“

Jetzt ist es amtlich: Das Pelletwerk im interkommunalen Industriepark Wittgenstein bei Schameder setzt Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung ein. Deshalb gab’s gestern für die NRW Pellets GmbH als Betreiber ganz offiziell ein Zertifikat nach den Standards der PEFC, einer Art weltweit agierender „Wald-TÜV“, der sich aber auch um Produkte aus Holz kümmert – wie eben die Pellets 7.

Was das bedeutet, erläutert bei der Übergabe vor Ort Prof. Dr. An­dreas W. Bitter, Vorsitzender PEFC Deutschland. Die zertifizierten Produkte müssen nachweislich aus einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Forstwirtschaft stammen. Das Siegel garantiert verwendete Rohstoffe aus Wäldern, in denen nicht mehr Holz geschlagen wird als nachwächst, regelmäßig aufgeforstet wird, Artenvielfalt erhalten bleibt und der Wald in seiner Funktion als natürlicher Schutz von Gewässern, Böden und Klima gestärkt wird.
Quelle WAZ

News August 2016 - Heizung bald mit Pellets
Gemeinde steigt von Öl auf nachwachsenden Rohstoff um.

MALSBURG-MARZELL (kn). Auch die Gemeinde Malsburg-Marzell setzt – wie schon die Nachbargemeinde Kandern – künftig vermehrt auf Heizsysteme mit Holz. Das ehemalige Marzeller Rathausgebäude, in dem unter anderem der Treffpunkt G’meistube untergebracht ist, erhält künftig eine Pelletsheizungsanlage, wie schon vor kurzer Zeit der Kindergarten. Aktuell wird das Gebäude noch über eine Ölheizung mit Wärme versorgt. Die Heizung im ehemaligen Marzeller Rathausgebäude soll noch in diesem Jahr erneuert werden. Der Gemeinderat vergab den entsprechenden Auftrag für die Angebotssumme von 53 566 Euro an die Kanderner Firma Arnold. Bekanntlich war auch geprüft worden, ob das frühere Rathaus an die Heizanlage des Kindergartens angeschlossen werden kann, allerdings hatte sich dies als nicht empfehlenswert erwiesen. An die Kindergartenheizung wurde auch die benachbarte Stockberghalle angeschlossen.
Quelle Badische Zeitung

News Juli 2016 - Pellets Herstellung

Die Herstellung der Holzpellets erfolgt meist nahe der Rohstoffquelle. Das sind z. B. Säge- und Hobelwerke, in denen als Koppelprodukt Holzabfälle anfallen. Auch aus Stammholz werden Pellets produziert. Die Rohstoffe werden zunächst zerkleinert, beispielsweise durch eine Hammermühle. An das Pelletwerk oder die Holzverarbeitung angeschlossene Biomasseheizwerke oder Biomasseheizkraftwerke können die Wärme zur Trocknung der Rohstoffe liefern. In einer Pelletieranlage (Pelletpresse) werden die Pellets geformt. Das Material wird unter hohem Druck durch eine Stahlmatrize (Rund- oder Flachmatrize) mit Bohrungen im gewünschten Pelletdurchmesser (je nach Matrize 6 bis 10 mm) gepresst. Durch den Druck findet eine Erwärmung statt, die das im Holz enthaltene Lignin erhitzt und verflüssigt, so dass es als Bindemittel fungiert. Unter Umständen ist eine Zugabe von weiterem Bindemittel (Stärke oder Melasse) mit Anteilen von 0,2 bis 2 % notwendig. Beim Austreten aus der Matrize schneidet ein Abstreifmesser die Stränge zu Pellets der gewünschten Länge (10 bis 30 mm).
Quelle Wikipedia

News Juni 2016 - Pelletheizungen machen unabhängig

Das Heizen mit Holz verbinden die meisten mit einem knisternden Kaminfeuer. Doch das wäre ein sehr uneffizienter und teurer Weg seine Wohnung oder das Haus zu heizen. Eine zeitgemäße Form sind Pellets. Die kleinen Presslinge aus Holz sind eine sichere und preiswerte Alternative zum Heizen mit Öl und Gas. Holzpellets sind unbedenklich in der Herstellung und umweltgerecht beim Verbrennen. Zudem unterliegen die Pelletpreise kaum saisonalen Schwankungen. Sie werden von den preistreibenden Spekulationen an den internationalen Energiemärkten, Krisen oder Unruhen kaum beeinflusst. Hausbesitzer erhalten dadurch mehr Planungssicherheit, denn die Heizkosten werden berechenbarer.

Die neuste Entwicklung für Pelletheizungen ist die Kombination mit der Brennwerttechnik, wie sie von Öl- oder Gasheizungen seit Jahren bekannt ist. Solche Anlagen nutzen nicht nur die Energie, die bei der Verbrennung der Holzpellets entsteht, sondern auch die im Abgas enthaltene Wärme, die sonst durch den Schornstein nutzlos verpuffen würde. Bei der Brennwerttechnik wird das Abgas soweit abgekühlt, dass es zu einer Kondensation des Wasserdampfs kommt. Die entstehende Kondensationswärme wird dem Heizsystem erneut zugeführt. „So steigt die Effizienz der Heizung, während zugleich der Brennstoffverbrauch um bis zu zwölf Prozent sinkt“, teilt das Deutsche Pelletinstitut (Depi) mit. Der Wirkungsgrad einer Pellet-Brennwertheizung liege zudem noch einmal um zehn bis 15 Prozent höher als bei einer konventionellen Pelletheizung.
Quelle: Weser Kurier

News Mai 2016 - So funktioniert der Pelletbrenner

Der Pelltech besteht im wesentliche aus drei Bauteilen, dem Wochenbehälter, dem Brenner und dem Kessel. Der Kessel ist wieder in drei Abschnitte unterteilt, dem Brennraum, den 20 Tauscherrohren und der Abgasführung. Brennraum und Tauscherrohre sind fest miteinander verschweißt, die Abgasführung kann von oben zur Reinigung aufgeschraubt werden. Im Brennraum ist zur Isolierung der Boden mit Promat ausgekleidet. Die Tauscherohre sind mit Spiralen ausgestattet, die eine lange Verweildauer der Abgase in den Tauscherrohren bewirken. Zur Reinigung werden diese Spiralen mit einem seitlichem Hebel auf und ab gefahren.

Die Pellets werden mit der Dosierschnecke (Schnecke vom Wochenbehälter zum Brenner) in den Brenner befördert, wo Sie mit einer weiteren Schnecke nach vorne zur Brennerschale befördert werden. In dem Brenner befindet sich der Glühstab von Rauschert, der vom Ventilator umströmt wird um die Pellets entzündet. Während des Betriebes wird die Luft- und Pelletsmenge vom Regler bestimmt. Der Pelltech wird steckerfertig vormontiert geliefert, so dass die Verbraucher nur noch über Stecker an den Pelltech angeschlossen werden müssen.

News April 2016 - In Sachen German Pellets: BSZ e.V.- Anlegerschutzanwälte reichen erste Klage auf Schadensersatz ein!

In Sachen German Pellets wird das Regelinsolvenzverfahren voraussichtlich am 01. Mai 2016 eröffnet, wie das Handelsblatt vor Kurzem mitteilte.

Die BSZ e.V.-Vertrauensanwälte Dr. Späth & Partner empfehlen den Anlegern die fristgerechte Anmeldung im Insolvenzverfahren, um hier wenigstens noch einen Teil des Geldes zu sichern. Allerdings wird die Insolvenzquote vermutlich niedrig ausfallen, so hat die Insolvenzverwalterin bereits Masseunzulänglichkeit angezeigt.

Daher empfehlen die die BSZ e.V.-Vertrauensanwälte auch ausdrücklich den Anlegern, andere Haftungsgegner in die Verantwortung zu nehmen, da alleine über das Insolvenzverfahren eine volle Schadenskompensation nicht möglich sein wird.
Quelle: Businessportal 24

News März 2016 - Großes Interesse an German Pellets

130 Unternehmen haben sich bei der vorläufigen Insolvenzverwalterin gemeldet. Staatsanwaltschaft Rostock ermittelt weiter gegen Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter.

Für den insolventen Brennstoffverarbeiter German Pellets in Wismar soll es eine Zukunft geben. Dies jedenfalls legt die Anzahl der Interessenten am Pellet-Hersteller nahe. Seit Beginn des vorläufigen Insolvenzverfahrens am 10.Februar haben sich etwa 130 Bewerber bei der vorläufigen Insolvenzverwalterin Bettina Schmudde gemeldet.

„Die große Anzahl der Interessenten ist sehr erfreulich“, sagt Wolfgang Weber-Thedy, Sprecher der Insolvenzverwalterin. Es hätten sich sehr qualifizierte Bewerber gemeldet. Zu ihnen zählten Finanzinvestoren und Industrieunternehmen aus der Holzverarbeitung. „Am besten wäre die Weiterführung des Unternehmens unter neuer Regie“, sagt Weber-Thedy. Das German-Pellets-Werk gehört zum Holz-Cluster in Wismar. Der ist ein Zusammenschluss von Firmen, die Holz verarbeiten. Ob unter den Interessenten an German Pellets auch Unternehmen des Holz-Clusters sind, dazu wollte sich Weber-Thedy nicht äußern. „Was die Namen der Bewerber betrifft, sind wir zu striktem Stillschweigen verpflichtet“, sagt er.
Quelle: Ostsee-Zeitung - von Schmidtbauer, Bernhard

News Februar 2016 - Online-Portal für German Pellets-Anleger

Die vorläufige Insolvenzverwalterin der German Pellets GmbH hat eine Internetseite eingerichtet, auf der sich Gläubiger informieren können. Vor dem Anmelden ihrer Forderungen brauchen sie aber Geduld.

Anleger beim insolventen Holzverarbeiter German Pellets in Wismar können sich elektronisch als Gläubiger registrieren lassen. Wie ein Sprecher der vorläufigen Insolvenzverwalterin Bettina Schmudde sagte, ist dazu eine Internet-Seite eingerichtet worden. Diese informiere über aktuelle Entwicklungen im Unternehmen und biete in Kürze auch die Möglichkeit zur kostenlosen Registrierung.
Quelle: Handelsblatt

News Januar 2016 - Pellet-Pilotanlage geplant

Waldrestholz-Pellets will die Neusser Stadtwerke-Tochter German Contract als Pilotprojekt produzieren – und zwar am liebsten in Hattingen. „Das Genehmigungsverfahren bei der Stadt Hattingen für die Anlage läuft allerdings noch“, sagt German-Contract-Geschäftsführer Dirk Hunke.

Kommt die Genehmigung, könnte es mit dem Bau der Anlage ab April losgehen. Mehr als 1,3 Millionen Euro würde die German Contract dann investieren, um pro Jahr 4000 Tonnen Pellets herzustellen. Als Ort ist das Gebiet um die ehemalige Gemüsescheune anvisiert. „Die Nähe zur Biogasanlage wäre ideal“, so Hunke.

Verband zweifelt Pellet-Qualität an Denn die Hackschnitzel würden mit der Abwärme der Biogasanlage getrocknet. Außerdem ist die Gegend um Hattingen eine waldreiche. Ziel ist es, „Pellets dezentral dort zu produzieren, wo auch der Rohstoff zur Verfügung steht“, erklärt Dirk Hunke. Auch vertrieben werden sollen die Pellets dann dezentral. „Es ist doch ökologisch nicht sinnvoll, dass Pellets aus den USA importiert werden.“

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) merkt zu der Idee an: „Für die Herstellung von Pellets der höchsten Qualitätsklasse schreibt die ISO vor, dass kein Restholz verwendet werden darf. Es dürfen nur Stammholz oder Sägespäne verwendet werden“, sagt Verbandssprecherin Anna Katharina Sievers. Hunke betont den Pilotcharakter der geplanten Anlage: „Wir möchten das neue Verfahren ja erproben, dabei gibt es natürlich immer ein Risiko.“ Im Erfolgsfall sollen andere Interessierte die Möglichkeit erhalten, diese Herstellungsweise zu nutzen. Förster Thomas Jansen vom Landesbetrieb Wald und Holz äußert sich verhalten: „Die Holzbereitstellung kostet Geld. Das ist grundsätzlich eine Frage des Preises. Man muss sehen, ob sich das auch für die Waldbesitzer rechnet. Was sie unterstützt, ist erst einmal gut für alle.“ Solches Restholz jedenfalls würde bislang auch von Inhabern eines Leseholzscheins aus dem Wald geholt. Nur bei größeren Waldflächen würde sich aus seiner Sicht die Gewinnung dieses benötigten Restholzes – dazu zählen herausgebrochene Baumkronen so wie auch kleinere Äste – lohnen.
Quelle: WAZ, Liliane Zuuring

News Dezember 2015 - Pellets: Preise im Dezember auf stabil niedrigem Niveau

Im Dezember ist der Preis für Holzpellets auf 240,16 Euro pro t angestiegen, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) berichtet. Damit kosten Pellets mit 1,9% nur unwesentlich mehr als im November. Im Vergleich zum Dezember 2014 ist der Preis aber 5% niedriger. 1 kg Pellets kostet entsprechend 24,02 Cent, eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets erhält man für 4,80 Cent. Der Preisvorteil zu Erdgas beträgt rund 28%.
Quelle: gabot.de

News November 2015 - Pellets machen sich schneller bezahlt

Sowohl die Wildberger Verwaltung als auch der Technische Ausschuss des Gemeindrats Wildberg würden die in die Jahre gekommene Heiuzung der Schönbronner Halle am liebsten durch eine Pellets-Heizung ersetzen.

Von Martin Bernklau
Inzwischen hat die mit Öl betriebene Heizung der Mehrzweckhalle in Schönbronn 33 Jahre auf dem Kessel und ist erneuerungsbedürftig. Dem Technischen Ausschuss des Wildberger Gemeinderats stellte das mit den Vorplanungen beauftragte Nagolder Ingenieurbüro drei Renovierungs-Alternativen vor. Neben der einfachen Sanierung und Modernisierung der bestehenden Heizung wäre auch die umweltschonende Ergänzung durch eine Solaranlage denkbar.
Die Verwaltung, so erklärten Bürgermeeister Ulrich Bünger und Bauamtsleiter Arthur Sadlers, bevorzuge aber eine dritte Variante: einen Holzpellet-Kessel mit neuem Erdlager-Behälter für den Brennstoff. Auch die Amortisierung der Kosten beim Vergleich der Brennstoffe Öl oder Pellets ließ die Verwaltung prognostizieren, wobei die Holzvariante langfristig am besten abschnitt.
Der Aufwand für die reine Sanierung wäre zwar der geringste. Aber auch die rund 141 000 Euro für die beiden nachhaltigeren Varianten würden den erwarteten Förderrahmen von 139 000 Euro kaum überschreiten, wie Stadtkämmerer Eberhard Fiedler erläuterte. Der Ausschuss beschloss einstimmig, dass im kommenden Jahr ein Zuschussantrag für eine Pellet-Anlage gestellt werden solle. Beim Rathaus, der Sporthalle am Bildungszentrum sowie bei den Neubauten von Feuerwehr und Bauhof hat die Stadt bereits auf die Pellet-Technologie gesetzt.
Quelle: Schwarzwaldbote

News Oktober 2015 - Umweltschutz in Rastatt: Bahn heizt mit Pellets

Im Großprojekt Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel werden das Info-Center zum Tunnel Rastatt und das Baubüro der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tunnel Rastatt mit einer umweltschonenden Pellet-Anlage beheizt. Dabei wird deutlich weniger CO2 ausgestoßen als beispielsweise bei Öl- oder Gasheizanlagen.
Auch die Herstellung der stiftförmigen Presslinge ist umweltschonend: Es werden keine Bäume gerodet, denn Pellets bestehen aus Holzresten wie Späne und Sägemehl. Das umweltfreundliche Konzept wurde gemeinsam mit der Firma Raumeinheiten Würzburger aus Bad Bellingen umgesetzt, 15 Tonnen Pellets sind bereits vor Ort.
Quelle: regio-news

News September 2015 - Feuer & Flamme: German Pellets heizt mit neuem Genussschein ein – u.a. Altanleihetausch (2011/16) avisiert

Die German Pellets GmbH, ein weltweit führender Hersteller und Händler von Holzpellets, legt seit heute einen weiteren Genussschein auf. Das neue Hybridkapital im avisierten Zielvolumen von bis zu 15 bzw. maximal bis zu 25 Mio. EUR ist u.a. zum Umtausch der Altanleihe (2011/16) sowie den 2010 begebenen Genussrechten vorgesehen.
Das öffentliche Zeichnungsangebot der in nominal 1.000 EUR gestückelten Wertpapiere läuft voraussichtlich noch bis zum 6. November. Im Anschluss werde die Notierungsaufnahme um den 10. November im Stuttgarter Freiverkehr angestrebt.

News August 2015 - Heizungsanlagen auf Pellets umrüsten - leicht gemacht

Die Firma ‚Nordland Heizgeräte’®, ein Unternehmen der ‚Nordfeuer’® GmbH aus Cuxhaven, bietet in Kooperation mit Pelltech-OÜ ein vereinfachtes Verfahren für das Umrüsten auf Pelletbrenner an. Die Pelletbrenner werden in kürzester Zeit eins zu eins gegen bestehende Öl- oder Gasbrenner ausgetauscht. Ein Umbau des Kessels ist nicht nötig. Die modernen Brenner erfüllen bereits jetzt die 2015 in Kraft tretenden Emissionsvorgaben und ermöglichen einen kostengünstigen Weg in eine ökologisch saubere Energie-Zukunft.

Frei nach dem Motto ‚warum kompliziert, wenn es auch einfach geht’, erfolgt das Umrüsten durch einfaches Austauschen: Der Pelltech Pelletbrenner wird anstelle des Ölbrenners in den bestehenden Brennerflansch eingeschoben und der Ölbrenner Normstecker am Pelletbrenner angesteckt. Die im Umrüstkit enthaltene Pellet-Entnahmeschnecke wird in einen vorbereiteten Vorratsbehälter eingeschoben und am Pelletbrenner angesteckt - fertig ist der Umrüstvorgang.

Pelltech Pelletbrenner erfüllen zukünftige CO2 Emmissionsvorgaben.
Quelle:pttext.de

News Juli 2015 - German Pellets plant 600.000-t-Werk in Russland

Die German Pellets GmbH plant den Bau eines Pelletwerks im Distrikt Bor in der russischen Region Nizhny Nowgorod. Das erklärte der Leiter der lokalen Verwaltung Alexandr Kiselew letzte Woche auf einer Pressekonferenz.

Laut Kiselew beläuft sich die Höhe der Investition auf bis zu 8,5 Mrd. Rubel, umgerechnet 95 Mio. Euro (Stand: 22. Juni 2015), davon 80% durch Anleihen. 150 Arbeitsplätze sollen durch das neue Werk entstehen.

Das Werk soll eine Kapazität von jährlich 600.000 Tonnen Pellets haben. Diese sollen nach Europa exportiert werden.

2013 haben der Gouverneur der Region Nizhny Nowgorod und Hans-Dietrich Alt, Finanzdirektor bei German Pellets, eine Absichtserklärung unterzeichnet.
Quelle:Forstmesse

Friz. Walter. Kaminofenshop - Der Kaminofen