Wissenswertes /
Kaminofen

News November 2017 - Der Winter kann kommen: Lager gut mit Pellets gefüllt

Produktionsmenge von Holzpellets in Deutschland gesteigert

Mit rd. 1,65 Mio. Tonnen (t) Holzpellets blickt man in Deutschland in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 auf eine sehr große Produktionsmenge zurück. „Nachdem der Markt im letzten Jahr aufgrund einiger Firmenübergänge wechselhaft war, hat sich die Produktion von Holzpellets 2017 auf erfreulich hohem Niveau stabilisiert“, betont Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV). Nach einer DEPV-Umfrage wird auch die Bevorratung beim Energiehandel als gut eingeschätzt. „Wer mit Pellets heizt“, so Bentele, „kann dem Winter beruhigt entgegensehen. Dies gilt auch für die Heizkosten, die bei den Holzpresslingen seit Jahren im Schnitt deutlich unter denen von Öl und Gas liegen!“

Von Januar bis September 2017 wurden insgesamt 1,645 Mio. t Pellets in Deutschland hergestellt und damit 254.000 t bzw. 18,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2016. Der DEPV hat für 2017 eine Pelletproduktion von 2,3 Mio. t prognostiziert. Deutschland zählt seit Jahren mit den USA und Kanada und mittlerweile China zu den weltweit größten Pelletproduzenten. Diese Stellung basiert auf der breiten, nachhaltigen Versorgung mit Sägeresthölzern.

Diese beim Holzeinschnitt im Sägewerk anfallenden Holzspäne und -hackschnitzel bilden die Grundlage für die Pelletproduktion. Sie stehen in Deutschland in einer Größenordnung von sechs bis sieben Mio. Tonnen jährlich zur Verfügung. Die hierzulande fast ausschließlich zur Wärmeerzeugung eingesetzten Holzpellets werden bundesweit in rd. 450.000 Heizungen und Öfen genutzt.
(Quelle Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV))

News Oktober 2017 - Verbraucherzentrale gab Tipps zum Heizen mit Pellets

Energieberater Carsten Peters stellte am Sonntag, 15.Oktober, während des Pelletaktionstages im Zentrum Holz Olsberg das Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale NRW vor. Direkt am Stand zeigte Peters, wie klimaschonendes Heizen mit Holz und solarthermischen Anlagen möglich ist oder Holz als ökologischer Dämmstoff eingesetzt werden kann. Zusätzlich konnten Verbraucher Fragen zu allen Energiethemen stellen und Tipps zu Energiesparmaßnahmen einholen.

Durch die richtigen Maßnahmen plus zusätzlichem Einsatz von regenerativer Wärme, kann jeder Energie und damit Geld einsparen, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten. Und wenn Hauseigentümer energiesparende Maßnahmen mit einer ohnehin anstehenden Modernisierung kombinieren, sind weitere Einsparungen möglich.
(Quelle Westfahlenpost)

News September 2017 - Mit selbst erzeugtem Strom Geld sparen

Verbrauchertipp Für einige private Immobilienbesitzer lohnt sich die Nutzung regenerativer Energiequellen. Experten raten Eigentümern allerdings, sich im Vorfeld individuell und ausführlich beraten zu lassen.

Wind, Solar, Hackschnitzel - die Auswahl an regenerativen Energiequellen ist groß. Für das gute Gewissen der Umwelt gegenüber sind sie ein guter Beitrag. „Weit verbreitet ist die Nutzung der Sonnenenergie“, erklärt Martin Brandis, Energieexperte des Bundesverbands der Verbraucherzentrale. Über Photovoltaik-Anlagen lässt sich Sonnenenergie in Strom umwandeln, mit Solarthermie Energie für Heizung und Warmwasser gewinnen.

Oder Hausbesitzer ersetzen ihre Öl- oder Gasheizung durch Pelletöfen. „Das ist eine zukunftsträchtige Entscheidung, denn die Preise für Pellets und andere Brennstoffe aus Holz sind seit Jahren relativ stabil und günstig“, findet Alexander Knebel von der Agentur für Erneuerbare Energien. Aber es ist ein Lagerraum für Pellets nötig. Erdwärme lässt sich mit Hilfe einer Wärmepumpe nutzen. „Das lohnt sich besonders in gut gedämmten Häusern mit einem niedrigen Wärmebedarf“, erklärt Brandis. Für den Einsatz von Wärmepumpen sollte das Heizsystem auf eine niedrige Vorlauftemperatur ausgelegt sein, was bei Fußboden- oder Wandheizungen der Fall ist. Und Windräder im Garten? „Kleinwindkraftanlagen sind in Deutschland aktuell nur selten vertreten“, sagt Brandis.

Der Experte empfiehlt, sich von einem unabhängigen Fachmann mit Blick auf alle Heiztechnologien beraten zu lassen. „In vielen Fällen ist es sinnvoll, erneuerbare Energien in die Überlegungen einzubeziehen – nicht jede ist allerdings geeignet. Erreicht zum Beispiel zu wenig Sonnenschein das Haus, kommt eine Solaranlage nicht in Frage. Häufig bietet sich die Kombination verschiedener Energiequellen an.

Die Sonneneinstrahlung in unseren Breiten reicht so nicht aus, um das ganze Jahr über ausreichend Energie für Heizung und Warmwasser zu erzeugen. Deshalb werden Solarthermieanlagen in der Regel mit anderen Heizsystemen gekoppelt. Ist das eine Holzheizung, kann man vollständig auf fossile Energiequellen verzichten.
(Quelle Schwäpo)

News August 2017 - Holzpellets: Weiterhin Sommerpreise

Holzpellets bleiben im August weiterhin günstig. Laut Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e. V. (DEPV) kostet die t Pellets im Bundesdurchschnitt 230,46 Euro bei Abnahme von 6 t.

Auch wenn der Preis für Holzpellets im August mit durchschnittlich 230,46 Euro/t weiterhin günstig ist, ist der Preis im Süden bereits wieder leicht angestiegen. Bundesweit ist ein Preisrückgang von 0,4% gegenüber dem Vormonat festzustellen. Im Vergleich zum August 2016 beträgt der Anstieg 3,6%. Ein Kilogramm Pellets kostet im August 2017 23,05 Cent und eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets 4,61 Cent. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt rund 10%, zu Erdgas rund 20%. „In diesem Jahr zeigt sich bei Holzpellets wieder der typisch saisonale Preisverlauf. Die Sommerpreise sind im August allerdings an ihrem Tiefpunkt angekommen“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Pelletverbandes DEPV. Es lohne sich durchaus, vor Beginn der Heizperiode den Füllstand des Lagers zu kontrollieren.
Quelle gabot.de

News Juli 2017 - Der Kampf gegen Holzpellets schadet der Umwelt

In ihrem Kampf für eine nachhaltige Entwicklung lehnen viele NGOs die Verwendung von Holzpellets für den Zweck von Energiegewinnung ab. Organisationen wie Biofuelwatch machen Druck auf die Europäische Union damit die RED – Renewable Energy Directive (EU-Richtlinie für erneuerbare Energien) des Jahres 2020 die Verwendung von Pellets nicht mit aufnimmt. Für Biofuelwatch haben 115 Gruppen aus 43 Ländern den Appell an die EU unterzeichnet.

Diese Umweltschützer behaupten, dass Pellets, die überwiegend aus Holzprodukten hergestellt werden die hauptsächlich auf Waldrückständen basieren. Pellets sind demnach ein Produkt von gründlicher Durchforstung.

Im Jahr 2015 erreichte der Verbrauch von Holzpellets in den EU-28 Mitgliedstaaten 20,3 Millionen Tonnen, was 6% der gesamten Biomasse in Europa repräsentiert. Die EU produziert 14,1 Millionen Tonnen Pellets, was 70% der Nachfrage abdeckt. Die verbleibenden Pellets die in der EU verarbeitet werden, stammen hauptsächlich aus den Vereinigten Staaten (mehr als 26% des Marktanteils). (European Biomass Association, 2015)

Der Holzpellet-Sektor trägt zur ländlichen und regionalen Wirtschaftsentwicklung bei, durch die Produktion und Arbeitsplätze die es in den EU-28 Staaten schafft. Im Jahr 2014 arbeiteten etwa 500 000 Menschen in der EU direkt und indirekt im Bioenergie-Sektor.

Pellets sein ein wesentlicher Bestandteil des Energiemixes und sorgen für die nötige Quantität an erneuerbaren Energien in Europa und Großbritannien. Entgegen den Behauptungen von NGO’s wie Biofuelwatch, sind Holzpellets ist weniger umweltbelastend als fossile Energien wie Öl oder Kohle. Gemäß der Biomass Suppliers List (BLS), produzieren kontinentale Holzprodukte zwischen 5 und 15 gCO2e / MJ in CO2-Emissionen. Wenn wir diese Zahlen mit Daten von allen anderen Energiegewinnungsmethoden vergleichen, ist es die Biomasse aus Holz die bei weitem die effizientere Umweltpolitik betreibt. Fossile Energien variieren zwischen 61 gCO2e / MJ für Erdgas und 124 gCO2e / MJ für Kohle.

Nach Angaben der britischen Umweltagentur hat der Übergang zur Holzpellets Kohlendioxidemissionen um zwischen 74 und 90% reduziert. Dies ist auch der Grund warum die Europäische Union Ende 2016, die Transformation eines Teils eines Kohlekraftwerk im Vereinigten Königreich in eine Produktionsstätte für Biomasse zugelassen hat.

Ein weiterer Mythos der von Aktivisten gegenüber Holzpellets propagiert wird, ist der von zunehmender Abholzung. Auch hier haben Befürchtungen keinen Grund für Existenz. Bauern und Landwirte arbeiten gemeinsam an nachhaltigen Holzbeständen. Im amerikanischen Süd-Osten ist die Bewaldung ganz natürlich: Viele Landeigentümer ersetzen ihre Bäume.

Die Herstellung von Industrieholz-Pellets basiert auf Holzabfällen oder minderwertigem Holz das nicht anders gebraucht werden konnte. Niemals werden ganze Wälder für die Produktion von Pellets abgeholzt: Sie sind ein Nebenprodukt und produzieren außerdem Bestandteile die in anderen Industrie gebraucht werden, wie zum Beispiel Holzfaser.
Quelle 5vier

News Juni 2017 - Heizen mit Pellets und Sonne

Peiting – Aus eigener Kraft errichtet hat Heinz Hammes das Pellet-Lager für sein Brennwertgerät im Keller. Dem Peitinger ist das nicht schwer gefallen, schließlich kommt er aus der Holz-Branche, er ist Zimmerer. „Auf minimalem Raum bekommt Hammes maximale Pellets unter“, lobt Anton Birk von Ökofen Heiztechnik.

Solch ein Einsatz wird vom Staat mit Fördermitteln belohnt. „Bis zu 9900 Euro kann man mit Heizungsunterstützung, mit einer Solaranlage bekommen. Im Top-Idealfall, wenn die Bayern-Förderung noch greift, sind sogar 11 900 Euro drin“, betont Birk. „Da müssen aber bestimmte Bedingungen passen: z. B. ein Altkessel zwischen 25 und 30 Jahre.“ Eine Pellet-Anlage sei zwar teurer, jedoch mit der finanziellen Unterstützung preislich vergleichbar mit einem Gaskessel mit Solarthermie-Anlage. „Der Staat möchte, dass Öl-, und Gaskessel verschwinden“, so Birk weiter.
Vom Arbeitsaufwand her ist Hammes Einsatz begrenzt: „Ich muss zweimal im Jahr Asche entleeren und ansonsten funktioniert alles automatisch.“ Der Kessel werde vom Installateur bei der regelmäßigen Wartung gereinigt.
Wie mehrfach berichtet, ist auch die Gemeinde Peiting längst auf den Zug der regenerativen Energie aufgesprungen. Unter anderem Gemeinderat Thomas Elste (Grüne) hat sich mit Photovoltaik auf den kommunalen Gebäuden auseinandergesetzt. Wie zweiter Bürgermeister Franz Seidel erklärt, wurden einige Dächer des Marktes bereits abgedeckt. Allein 2016 hat die Kommune um 190 KWp aufgerüstet.
Seit 2007 findet jährlich die Woche der Sonne statt. Mit Aktionen wird bundesweit für Solarenergie geworben. Peiting, als Zustifter der Energiewende Oberland, hat sich das Ziel gesetzt, bis 2035 unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden.
Quelle Merkur

News Mai 2017 - Vorteile statt Vorurteile bei Holz und Pellets

Weder wirken Holzheizungen negativ auf die Staubentwicklung ein noch ist das Holzvorkommen für Brennstoff in Deutschland zu gering, schreibt die System Sonne aus Rottenacker. Dies seien nur zwei der Vorurteile, die der Agraringenieur und Spezialist für Biomasseheizungen Andreas Groll bei seinem Vortrag in Rottenacker am Donnerstag, 27. April, widerlege. Nachweislich werde seit Jahrzehnten weniger Holz geschlagen als nachwächst. Der Holzvorrat nehme kontinuierlich zu und sei dank ökologischer Waldwirtschaft auch zukünftig ausreichend verfügbar. Andreas Groll ist Dozent an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg und Spezialist für Biomasseheizungen. „Es ist Unsinn, dass Deutschland Pellets importieren muss. Im Gegenteil: Deutschland ist europaweit Pelletproduzent Nummer eins“, belegt Groll und räumt mit diesen und weiteren Vorurteilen auf.
Quelle Südwest Presse

News April 2017 - Günstig und sauber heizen mit Pellets oder Hackschnitzeln

Im Vergleich zu Erdgas sind Holzpellets ein günstiger Brennstoff. Wohnungsunternehmen sollten das Heizen mit den kleinen Presslingen ins Kalkül ziehen, sofern Nahwärmesysteme zu modernisieren sind. Der saubere Betrieb von Pelletkesseln ist auch eine Frage von Transport und Lagerung. Die Fachzeitschrift IVV beschreibt, wie auf diesem Holzweg möglichst wenig Staub entsteht.

Nach Angaben der Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) wurden im Jahr 2015 erst 13,2 Prozent des gesamten Verbrauchs am Wärmemarkt durch regenerative Quellen abgedeckt. Es sind enorme Ausbaupotenziale vorhanden. Ganze Siedlungen und Stadtteile können über Nahwärmenetze effizient mit Wärme aus Biogas oder Holz versorgt werden. Die Solarthermie punktet weiterhin bei der Erwärmung von Trinkwasser im Privathaus.
Quelle Vermieter-Ratgeber

News März 2017 - Pellets tanken für jedermann

Benzin oder Diesel tanken an der Säule? Kennt man. Aber Pellets? Auch das geht, am neuen Pellet-Automaten in Lahr. Es funktioniert kinderleicht - unter einer Bedingung.

Denn die Mindestabgabemenge beträgt 20 Kilo. Entsprechend groß muss das Behältnis sein für die Pellets. Vierzehn Meter hoch ist der Pellets-Silo auf dem Grundstück der Tankstelle Günther an der Einfahrt zum Lahrer Flugplatzgelände. Tanken kann man hier, sein Auto waschen und - wenn man das will - nebenbei auch für 255 Euro eine Tonne Holzpellets kaufen. Verwirklicht wurde das Projekt Pellets-Automat gemeinsam mit einer Firma aus der Pfalz. Die Firma hat lediglich 25.000 Euro investiert in die Infrastruktur auf dem Gelände, die 150 000 Euro teure Anlage gehört den Pfälzern.

Pellets-Automat noch weitgehend unbekannt

Die Geschichte mit dem ersten Pellets-Automaten in Baden-Württemberg muss sich erst richtig rumsprechen in der Gegend, dann werden auch immer mehr Menschen kommen, um sich die Pellets direkt und unkompliziert selbst abzuholen.
Quelle SWR aktuell

News Februar 2017 - In Wismar boomt die Produktion wieder

Vor genau einem Jahr beantragte der Brennstoffhersteller German Pellets Insolvenz. Nun läuft die Produktion in Wismar wieder auf Hochtouren. Grund für den Boom ist nicht nur der lang anhaltende Winter.

Vor genau einem Jahr beantragte der Brennstoffhersteller German Pellets Insolvenz. Nun läuft die Produktion in Wismar wieder auf Hochtouren. Grund für den Boom ist nicht nur der lang anhaltende Winter.
Quelle Handelsblatt

News Januar 2017 - Mobiler Pellet-Vollernter aus Österreich

Zur Agritechnica 2015 stellte Krone mit dem Premos den ersten mobilen Pelletierer vor. Jetzt kommt Konkurrenz aus Österreich: der Schaider Pelletec D 8.0 mit 600 PS für 500.000 Euro.

Bisher wurde Biomasse am Feld gemäht und gepresst, danach in ein Pelletswerk transportiert. Die Ballen wurden dort aufgerissen und aufbereitet, schließlich pelletiert und gelagert.

Krone stellte mit dem Premos schon zur Agritechnica 2015 einen anderen Weg vor: eine mobile Pelletieranlage, die direkt am Feld Pellets presst.

Nun stellt der österreichische Hersteller Schaider seinen Pelletec D 8.0 vor, der Pellets ebenfalls mobil, oder aber stationät presst. Bis zu 8 Tonnen Biomasse sollen pro Stunde zu gebrauchsfertigen Pellets verarbeitet werden. Pelletieranlage und Zusatzgeräte für 700.000 Euro.

Die im Schaider Pelletec D 8.0 erstmals verwendete, patentierte Technik und das Symmetric Double Ring-System (SDR) ermöglichen es laut Schaider, den Energieeinsatz für den Prozess auf unter 3 Prozent zu senken. Dazu komme noch das Einsparungspotenzial durch geringere Transport- und Lagerkosten im Verhältnis zum Ausgangsmaterial. So berechnet Schaider, dass sich die Anschaffung der Erntemaschine (Kaufpreis etwa 500.000 Euro, inkl. Peripheriegeräte etwa 700.000 Euro) bereits in knapp zwei Jahren amortisiert. Basis sind 1.000 Betriebsstunden jährlich und ganzjährige Verfügbarkeit.
Quelle: Agrarheute

Weihnachten 2016

Friz Walter Kaminofenshop wünscht allen Kunden
ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Josef Walter und Manfred Friz

 

News November 2016 - Holz für die Heizung kaufen

Wenn die Pelletheizung Wärme spenden und das Kaminfeuer prasseln soll, dann muss auch genügend Holz im Haus sein. Online-Angebote sind oft günstig, aber nicht immer gut. Die kalte Jahreszeit hat begonnen. Zeit, den Kamin winterfest zu machen. Was Besitzer von Kaminen und Pelletöfen jetzt beachten sollten.

Holzpreis niedrig
Wegen des niedrigen Ölpreises haben viele Menschen in den vergangenen Wintern wieder häufiger mit Öl geheizt. Dadurch ist die Nachfrage nach Brennholz gesunken, zudem wurde - wegen der milden Winter - weniger Holz gebraucht. Die Folge: Der Preis ist vergleichsweise niedrig. Grundsätzlich gilt: Wer früher für den Winter Holz hortet, kann Geld sparen. Im Winter sind die Preise für Holz höher als in wärmeren Jahreszeiten. Also besser jetzt kaufen als mitten im Winter.

Pellets-Preise schwanken
Auch bei Pellets gilt: Im Sommer sind die Holzscheite etwas billiger als im Winter. Im Internet gibt es – ähnlich wie für Versicherungen oder Hotelzimmer – Vergleichsportale, die den günstigsten Händler empfehlen. Das lohnt sich. Bei unserer Stichprobe war die Preisspanne sehr groß. Während der billigste Händler 190 Euro pro 1.000 Kilogramm verlangte, nahm der teuerste fast 300 Euro. Der Verein "Deutsches Pelletinstitut" veröffentlicht regelmäßig Durchschnittspreise, an denen man sich orientieren kann.
Quelle: WDR

News Oktober 2016 - Heizölpreise steigen, Pellets sind günstiger

Das verfeindete Öl-Kartell hat sich geeinigt - zum Nachteil für die Verbraucher: Die Rohölpreise steigen, auch Heizöl wird teurer. So spart man beim Kauf von Öl, Gas, Holzpellets oder Kaminholz.

Die Pellet-Preise sind im vergangenen Monat leicht gestiegen. Holz-Pellets kosten aber insgesamt immernoch deutlich weniger als letztes Jahr. Auch Pellet-Heizer können mit Sammelbestellungen Geld sparen - wenn sie sich mit Gleichgesinnten im Umkreis von 30 Kilometern zusammentun. Bei anderen Holz-Brennmaterialen - also Hackschnitzel, Briketts oder Kaminholz - sind die Preise relativ stabil. Es gibt allerdings weiterhin große Preisunterschiede zwischen waldreichen und waldärmeren Gebieten: Wer weit weg vom Holz wohnt, zahlt mehr für seine warme Hütte.
Quelle: SWR info

News September 2016 -PEFC-Siegel für Pellets „made in Erndtebrück“

Schameder. Der Rohstoff Holz fürs Pelletwerk im Indu-Park Wittgenstein kommt nachweislich aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Ein wichtiges Signal an die Kunden.

PEFC-Siegel für Pellets „made in Erndtebrück“

Jetzt ist es amtlich: Das Pelletwerk im interkommunalen Industriepark Wittgenstein bei Schameder setzt Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung ein. Deshalb gab’s gestern für die NRW Pellets GmbH als Betreiber ganz offiziell ein Zertifikat nach den Standards der PEFC, einer Art weltweit agierender „Wald-TÜV“, der sich aber auch um Produkte aus Holz kümmert – wie eben die Pellets 7.

Was das bedeutet, erläutert bei der Übergabe vor Ort Prof. Dr. An­dreas W. Bitter, Vorsitzender PEFC Deutschland. Die zertifizierten Produkte müssen nachweislich aus einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Forstwirtschaft stammen. Das Siegel garantiert verwendete Rohstoffe aus Wäldern, in denen nicht mehr Holz geschlagen wird als nachwächst, regelmäßig aufgeforstet wird, Artenvielfalt erhalten bleibt und der Wald in seiner Funktion als natürlicher Schutz von Gewässern, Böden und Klima gestärkt wird.
Quelle WAZ

News August 2016 - Heizung bald mit Pellets
Gemeinde steigt von Öl auf nachwachsenden Rohstoff um.

MALSBURG-MARZELL (kn). Auch die Gemeinde Malsburg-Marzell setzt – wie schon die Nachbargemeinde Kandern – künftig vermehrt auf Heizsysteme mit Holz. Das ehemalige Marzeller Rathausgebäude, in dem unter anderem der Treffpunkt G’meistube untergebracht ist, erhält künftig eine Pelletsheizungsanlage, wie schon vor kurzer Zeit der Kindergarten. Aktuell wird das Gebäude noch über eine Ölheizung mit Wärme versorgt. Die Heizung im ehemaligen Marzeller Rathausgebäude soll noch in diesem Jahr erneuert werden. Der Gemeinderat vergab den entsprechenden Auftrag für die Angebotssumme von 53 566 Euro an die Kanderner Firma Arnold. Bekanntlich war auch geprüft worden, ob das frühere Rathaus an die Heizanlage des Kindergartens angeschlossen werden kann, allerdings hatte sich dies als nicht empfehlenswert erwiesen. An die Kindergartenheizung wurde auch die benachbarte Stockberghalle angeschlossen.
Quelle Badische Zeitung

News Juli 2016 - Pellets Herstellung

Die Herstellung der Holzpellets erfolgt meist nahe der Rohstoffquelle. Das sind z. B. Säge- und Hobelwerke, in denen als Koppelprodukt Holzabfälle anfallen. Auch aus Stammholz werden Pellets produziert. Die Rohstoffe werden zunächst zerkleinert, beispielsweise durch eine Hammermühle. An das Pelletwerk oder die Holzverarbeitung angeschlossene Biomasseheizwerke oder Biomasseheizkraftwerke können die Wärme zur Trocknung der Rohstoffe liefern. In einer Pelletieranlage (Pelletpresse) werden die Pellets geformt. Das Material wird unter hohem Druck durch eine Stahlmatrize (Rund- oder Flachmatrize) mit Bohrungen im gewünschten Pelletdurchmesser (je nach Matrize 6 bis 10 mm) gepresst. Durch den Druck findet eine Erwärmung statt, die das im Holz enthaltene Lignin erhitzt und verflüssigt, so dass es als Bindemittel fungiert. Unter Umständen ist eine Zugabe von weiterem Bindemittel (Stärke oder Melasse) mit Anteilen von 0,2 bis 2 % notwendig. Beim Austreten aus der Matrize schneidet ein Abstreifmesser die Stränge zu Pellets der gewünschten Länge (10 bis 30 mm).
Quelle Wikipedia

News Juni 2016 - Pelletheizungen machen unabhängig

Das Heizen mit Holz verbinden die meisten mit einem knisternden Kaminfeuer. Doch das wäre ein sehr uneffizienter und teurer Weg seine Wohnung oder das Haus zu heizen. Eine zeitgemäße Form sind Pellets. Die kleinen Presslinge aus Holz sind eine sichere und preiswerte Alternative zum Heizen mit Öl und Gas. Holzpellets sind unbedenklich in der Herstellung und umweltgerecht beim Verbrennen. Zudem unterliegen die Pelletpreise kaum saisonalen Schwankungen. Sie werden von den preistreibenden Spekulationen an den internationalen Energiemärkten, Krisen oder Unruhen kaum beeinflusst. Hausbesitzer erhalten dadurch mehr Planungssicherheit, denn die Heizkosten werden berechenbarer.

Die neuste Entwicklung für Pelletheizungen ist die Kombination mit der Brennwerttechnik, wie sie von Öl- oder Gasheizungen seit Jahren bekannt ist. Solche Anlagen nutzen nicht nur die Energie, die bei der Verbrennung der Holzpellets entsteht, sondern auch die im Abgas enthaltene Wärme, die sonst durch den Schornstein nutzlos verpuffen würde. Bei der Brennwerttechnik wird das Abgas soweit abgekühlt, dass es zu einer Kondensation des Wasserdampfs kommt. Die entstehende Kondensationswärme wird dem Heizsystem erneut zugeführt. „So steigt die Effizienz der Heizung, während zugleich der Brennstoffverbrauch um bis zu zwölf Prozent sinkt“, teilt das Deutsche Pelletinstitut (Depi) mit. Der Wirkungsgrad einer Pellet-Brennwertheizung liege zudem noch einmal um zehn bis 15 Prozent höher als bei einer konventionellen Pelletheizung.
Quelle: Weser Kurier

News Mai 2016 - So funktioniert der Pelletbrenner

Der Pelltech besteht im wesentliche aus drei Bauteilen, dem Wochenbehälter, dem Brenner und dem Kessel. Der Kessel ist wieder in drei Abschnitte unterteilt, dem Brennraum, den 20 Tauscherrohren und der Abgasführung. Brennraum und Tauscherrohre sind fest miteinander verschweißt, die Abgasführung kann von oben zur Reinigung aufgeschraubt werden. Im Brennraum ist zur Isolierung der Boden mit Promat ausgekleidet. Die Tauscherohre sind mit Spiralen ausgestattet, die eine lange Verweildauer der Abgase in den Tauscherrohren bewirken. Zur Reinigung werden diese Spiralen mit einem seitlichem Hebel auf und ab gefahren.

Die Pellets werden mit der Dosierschnecke (Schnecke vom Wochenbehälter zum Brenner) in den Brenner befördert, wo Sie mit einer weiteren Schnecke nach vorne zur Brennerschale befördert werden. In dem Brenner befindet sich der Glühstab von Rauschert, der vom Ventilator umströmt wird um die Pellets entzündet. Während des Betriebes wird die Luft- und Pelletsmenge vom Regler bestimmt. Der Pelltech wird steckerfertig vormontiert geliefert, so dass die Verbraucher nur noch über Stecker an den Pelltech angeschlossen werden müssen.

News April 2016 - In Sachen German Pellets: BSZ e.V.- Anlegerschutzanwälte reichen erste Klage auf Schadensersatz ein!

In Sachen German Pellets wird das Regelinsolvenzverfahren voraussichtlich am 01. Mai 2016 eröffnet, wie das Handelsblatt vor Kurzem mitteilte.

Die BSZ e.V.-Vertrauensanwälte Dr. Späth & Partner empfehlen den Anlegern die fristgerechte Anmeldung im Insolvenzverfahren, um hier wenigstens noch einen Teil des Geldes zu sichern. Allerdings wird die Insolvenzquote vermutlich niedrig ausfallen, so hat die Insolvenzverwalterin bereits Masseunzulänglichkeit angezeigt.

Daher empfehlen die die BSZ e.V.-Vertrauensanwälte auch ausdrücklich den Anlegern, andere Haftungsgegner in die Verantwortung zu nehmen, da alleine über das Insolvenzverfahren eine volle Schadenskompensation nicht möglich sein wird.
Quelle: Businessportal 24

News März 2016 - Großes Interesse an German Pellets

130 Unternehmen haben sich bei der vorläufigen Insolvenzverwalterin gemeldet. Staatsanwaltschaft Rostock ermittelt weiter gegen Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter.

Für den insolventen Brennstoffverarbeiter German Pellets in Wismar soll es eine Zukunft geben. Dies jedenfalls legt die Anzahl der Interessenten am Pellet-Hersteller nahe. Seit Beginn des vorläufigen Insolvenzverfahrens am 10.Februar haben sich etwa 130 Bewerber bei der vorläufigen Insolvenzverwalterin Bettina Schmudde gemeldet.

„Die große Anzahl der Interessenten ist sehr erfreulich“, sagt Wolfgang Weber-Thedy, Sprecher der Insolvenzverwalterin. Es hätten sich sehr qualifizierte Bewerber gemeldet. Zu ihnen zählten Finanzinvestoren und Industrieunternehmen aus der Holzverarbeitung. „Am besten wäre die Weiterführung des Unternehmens unter neuer Regie“, sagt Weber-Thedy. Das German-Pellets-Werk gehört zum Holz-Cluster in Wismar. Der ist ein Zusammenschluss von Firmen, die Holz verarbeiten. Ob unter den Interessenten an German Pellets auch Unternehmen des Holz-Clusters sind, dazu wollte sich Weber-Thedy nicht äußern. „Was die Namen der Bewerber betrifft, sind wir zu striktem Stillschweigen verpflichtet“, sagt er.
Quelle: Ostsee-Zeitung - von Schmidtbauer, Bernhard

News Februar 2016 - Online-Portal für German Pellets-Anleger

Die vorläufige Insolvenzverwalterin der German Pellets GmbH hat eine Internetseite eingerichtet, auf der sich Gläubiger informieren können. Vor dem Anmelden ihrer Forderungen brauchen sie aber Geduld.

Anleger beim insolventen Holzverarbeiter German Pellets in Wismar können sich elektronisch als Gläubiger registrieren lassen. Wie ein Sprecher der vorläufigen Insolvenzverwalterin Bettina Schmudde sagte, ist dazu eine Internet-Seite eingerichtet worden. Diese informiere über aktuelle Entwicklungen im Unternehmen und biete in Kürze auch die Möglichkeit zur kostenlosen Registrierung.
Quelle: Handelsblatt

Friz. Walter. Kaminofenshop - Der Kaminofen